Ich lebe in meiner eigenen Welt, dass ist okay, man kennt mich da!
Wir alle kennen es: Die Tagesschau bringt einen Auszug aus der Bundestagsdebatte und man fühlt sich spontan wieder an seine Kindheit erinnert. Die frühe Kindheit, die im Kindergarten. Während der eine Politiker redet, spielt der andere mit seinem neuen Spielzeug und wirft unnötige Kommentare dazwischen.
Eigentlich müsste doch gleich mal die Kindergärtnerin kommen und für Ordnung sorgen, denkt man sich. Aber sie kommt nicht. Wahrscheinlich hat sie auch genug. Ich spiel nicht mehr mit! Was kann man tun, wenn einem die eigene Regierung in den Wahnsinn und häufig genug auch den finanziellen Ruin treibt? Wir können ja nicht alle unsere Dakine Rucksäcke schnappen und uns in den Alpen verstecken! Da passieren manchmal schlimme Dinge, nicht nur Lawinen, denken sie nur mal an den armen Ötzi aus dem Eis: hinterrücks erstochen! Und die Lebensgefährtin kann man auch nicht mitnehmen, die kann ja da oben nicht in ihren geliebten High Heels rumlaufen.
Anstatt sie sich einfach billige Schuhe kauft, die bequem genug zum Wandern sind. Ich weiß das doch besser! Es bleibt einem also nicht besseres übrig, als sich in die andere Realität zu flüchten. Die Online-Realität, vorzugsweise in selbst regierten Mikronationen wie Cordanien.
Hier gibt es noch eine demokratische Republik, wie sie gedacht ist: Eine sozial- und bündnisorientierte Regierung, die sich schnell einig ist, ohne dass jemand mit dem Schuh auf den Tisch hauen muss. Hier beweisen viele, dass sie das Zeug haben ein ganzes Land zu führen, was man von den Damen und Herren in Berlin ja kaum behaupten kann. Guido, hör jetzt auf der Claudia an den Haaren zu ziehen!